Modul GW3801-KP05

Klinische Grundlagen erweiterter pflegerischer Heilkunde (KGepfHk)


Dauer

1 Semester

Angebotsturnus

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte

5

Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:

  • Bachelor Pflege 2025, Pflicht, Sozialwissenschaftliche Grundlagen, 6. Fachsemester

Lehrveranstaltungen:

  • GW3801-V: Klinische Grundlagen der Neurologie, Psychiatrie und Altersmedizin (Vorlesung, 2 SWS)
  • GW3802-V: Klinische Vertiefung diabetische Stoffwechsellagen und chronische Wunden (Vorlesung, 1 SWS)
  • GW3801-S: Fallbesprechungen (Seminar, 1 SWS)

Workload:

  • 60 Stunden Präsenzstudium
  • 90 Stunden Selbststudium

Lehrinhalte:

  • Spezielle Krankheitslehre zu häufig vorkommenden Erkrankungen und Gesundheitsstörungen der Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und der Medizin des Alters und des alternden Menschen
  • Vertiefung der Krankheitslehre (Ätiologie, Differenzialdiagnostik/differenziertes Assessment, Krankheits-/Störungsformen, pharmakologische und non-pharmakologische Therapie, Prognose) bei häufig vorkommenden altersassoziierten Erkrankungen und Störungen der Kognition und des Verhaltens (insbesondere milde kognitive Beeinträchtigungen, Demenz, Delir, Depressionen
  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Krankheitslehre (Ätiologie, Prävention, Differenzialdiagnostik, Krankheits-/Störungsformen, pharmakologische und non-pharmakologische Therapie, Prognose) bei häufig vorkommenden diabetischen Stoffwechsellagen unterschiedlicher Genese: Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2, Gestationsdiabetes, metabolisches Syndrom
  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Sekundärprävention und Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und anderer Folgekomplikationen

Qualifikationsziele/Kompetenzen:

  • Wissensverbreiterung: Die Studierenden können die Ätiologie, Differenzialdiagnostik/differenziertes Assessment, Krankheits-/Störungsformen, pharmakologische und non-pharmakologische Therapie, Prognose bei häufig vorkommenden neurologischen, psychiatrischen und altersassoziierten Erkrankungen und Gesundheitsstörungen erläutern und sinnvoll zuordnen bzw. voneinander abgrenzen.
  • Wissensvertiefung: Die Studierenden können spezifische Risiken und Herausforderungen der Therapie- und Pflegeplanung bei älteren Menschen aufgrund von Multimorbidität, Polypharmazie und/oder beeinträchtigten kognitiven Fähigkeiten auf der Basis evidenzbasierter Leitlinien beschreiben und begründen.
  • Wissensvertiefung und Wissensverständnis: Die Studierenden können aktuelle medizinisch-wissenschaftliche und pflegewissenschaftliche Erkenntnisse die Ätiologie, Differenzialdiagnostik/differenziertes Assessment, Krankheits-/Störungsformen, pharmakologische und non-pharmakologische Therapie, Prognose bei häufig vorkommenden altersassoziierten neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen und Störungen (v.a. milde kognitive Beeinträchtigungen, Demenz, Delir, Depressionen) sachgemäß zusammenfassen und kritisch reflektieren.
  • Wissensvertiefung und Wissensverständnis: Die Studierenden können aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Prävention, Früherkennung, Differenzialdiagnostik/differenziertes Assessment, pharmakologischen und non-pharmakologischen Therapien bei häufig vorkommenden diabetischen Stoffwechsellagen (Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2 und Gestationsdiabetes) und Folgekomplikationen (v.a. chronischen Wunden) sowie bei chronischen Wunden anderer häufiger Ursachen (venöse Insuffizienz, pAVK) sachgemäß zusammenfassen und kritisch reflektieren.
  • Nutzung und Transfer: Die Studierenden können auf der Basis aktueller medizinisch-wissenschaftlicher und pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse den Therapie- und Pflegebedarf bei Menschen mit bekannter diabetischer Stoffwechsellage (Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2 und Gestationsdiabetes), (drohendem) diabetischen Fußsyndrom oder anderer chronischen Wunde – mit unterschiedlichen ausgeprägter somatischer oder kognitiver/psychiatrischer Komorbidität - fallspezifisch einschätzen und entsprechende Anpassungen im Therapie- und Pflegeplan ableiten sowie geeignete Evaluationskriterien für das Monitoring benennen.
  • Kommunikation und Koordination, Professionsverständnis: Die Studierenden können je nach identifiziertem Versorgungsbedarf in der Therapie und Pflege bei Menschen mit bekannter diabetischer Stoffwechsellage (Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2 und Gestationsdiabetes), (drohendem) diabetischen Fußsyndrom oder anderen chronischen Wunde – mit unterschiedlichen ausgeprägter somatischer oder kognitiver/psychiatrischer Komorbidität - die Rollen und Aufgaben einzubindender Berufsgruppen beschreiben und die Grenzen des eigenen Verantwortungsbereichs im Rahmen der selbstständigen und eigenverantwortlichen Ausübung erweiterter heilkundlicher Aufgaben benennen.

Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:

  • Schriftliche staatliche Prüfung
  • Klausur

Modulverantwortliche:

  • Prof. Dr. N. N.

Literatur:

  • siehe aktueller Modulplan im Moodle-Kurs :

Sprache:

  • Wird nur auf Deutsch angeboten

Bemerkungen:

Zulassungsvoraussetzungen zur Belegung des Moduls:
- PF2455-KP05 Pflege und evidenzbasierte Heilkunde

Zulassungsvoraussetzungen zur Teilnahme an Modul-Prüfung(en):
- Keine

Modulprüfung(en):
- GW3801-KP05: Klinische Grundlagen erweiterter pflegerischer Heilkunde, Klausur, 120 min, 100% der Modulnote, schriftlicher Teil der staatlichen Prüfung gemäß § 35 Absatz 2 Satz 2 Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV), benotet


(Anteil Institut für Allgemeinmedizin an V Klinische Grundlagen der Neurologie, Psychiatrie und Altersmedizin ist 67%)
(Anteil Klinik für Neurologie an V Klinische Grundlagen der Neurologie, Psychiatrie und Altersmedizin ist 67%)
(Anteil Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an V Klinische Grundlagen der Neurologie, Psychiatrie und Altersmedizin ist 67%)
(Anteil Klinik für Chirurgie an V Klinische Vertiefung diabetische Stoffwechsellagen und chronische Wunden ist 33%)
(Anteil Medizinische Klinik I an V Klinische Vertiefung diabetische Stoffwechsellagen und chronische Wunden ist 33%)
(Anteil Sektion für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie an V Klinische Vertiefung diabetische Stoffwechsellagen und chronische Wunden ist 33%)
(Anteil Klinik für Chirurgie an S Fallbesprechungen ist 33%)
(Anteil Medizinische Klinik I an S Fallbesprechungen ist 33%)
(Anteil Sektion für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie an S Fallbesprechungen ist 33%)

Letzte Änderungen:

19.06.2025