Bachelor of Science (B.Sc.)

Medieninformatik

Ein starkes Fundament

Im sechssemestrigen Bachelorstudium werden die theoretischen und praktischen Voraussetzungen für den Master-Studiengang Medieninformatik beziehungsweise für die berufliche Qualifikation geschaffen. Der Studiengang zeichnet sich durch den praktischen Einsatz der erlernten Kenntnisse in verschiedenen Projekten und Übungen aus. 

Das erste Projekt startet bereits im ersten Semester im Rahmen der Lehrveranstaltung „Einführung in die Medieninformatik“. In diesem Zusammenhang werden am Ende des Semesters alle Projekte auf einer semesterübergreifenden Abendveranstaltung präsentiert und die beste Arbeit mit dem EMI-Award prämiert.

Neben weiteren vorlesungsbegleitenden Projekten und Übungen bietet der Bachelor mit dem Praktikum Software Engineering, dem Bachelor-Projekt sowie der Bachelorarbeit spannende Möglichkeiten, das Erlernte in selbstständiger Arbeit umzusetzen
 

Absolvent:innen des Studiengangs können eine Berufstätigkeit als Medieninformatiker:in oder Informatiker:in ausüben, z.B. als Junior-Entwickler:in im Bereich Frontend oder UI, User Experience (UX) Researcher:in sowie UX- oder Interaktionsdesigner:in. Sie verfügen dazu über die notwendigen interdisziplinären Qualifikationen und Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen der Medieninformatik und der Informatik. Um sich für leitende Positionen und wissenschaftliche Tätigkeiten zu qualifizieren, wird von Absolvent:innen häufig auch ein Masterstudium im Bereich der Medieninformatik aufgenommen.

Art des Studiums

Vollzeit

Regelstudienzeit

6 Semester

Credits

180 ECTS

Sprache des Studiums

Deutsch

Bewerbungszeitraum

01.05. - 15.09.

Art der Zulassung

Zulassungsfrei

Beginn des Studiums

Wintersemester

Abschlussart

Bachelor of Science (B.Sc.)

Hinweise zur Bewerbung

Bewerbung online über das Bewerbungsportal der Universität

Loader

Bewerbung für das Wintersemester vom 01.05. bis 15.09.

Inhalte des Studiums

Das Studium der Medieninformatik ist interdisziplinär angelegt und verbindet technologische, gestalterische und methodische Kompetenzen. Ziel ist es, Studierende umfassend auf die Entwicklung moderner digitaler Systeme und Anwendungen vorzubereiten. Der Fokus liegt auf der Gestaltung intuitiver Mensch-Computer-Interaktionen und der Umsetzung komplexer technischer Systeme.

Aufbau eines soliden Grundlagenwissens

Zu Beginn des Studiums werden die essenziellen Grundlagen der Informatik, Mathematik und Medientechnik vermittelt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Programmierung, formalen Denkweisen und dem Verständnis grundlegender Algorithmen. Ergänzt werden diese Inhalte durch Themen wie Gestaltung, Medienproduktion und grundlegende wissenschaftliche Methoden. Auch der Mensch steht bereits früh im Fokus: Psychologische und kognitive Grundlagen schaffen ein Verständnis dafür, wie Nutzer:innen mit digitalen Systemen interagieren. Statistik und Methoden der Forschung vermitteln die Fähigkeit, Bedürfnisse der Nutzer:innen zu analysieren und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Vertiefung und praktische Anwendungen

In der Vertiefungsphase liegt der Fokus auf der Entwicklung interaktiver Systeme und der Verbindung von Technik und Gestaltung. Studierende lernen, wie sie digitale Schnittstellen gestalten, die sowohl funktional als auch gebrauchstauglich sind. Dabei wird das Wissen aus den ersten Semestern durch fortgeschrittene Konzepte ergänzt, wie etwa theoretische Modelle und technische Grundlagen komplexer Systeme. Methodisches Arbeiten und die praxisorientierte Umsetzung in Projekten spielen eine zentrale Rolle. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihre Fähigkeiten direkt in realitätsnahen Szenarien anzuwenden.

Spezialisierung und Abschlussphase

Die letzten beiden Semester bieten die Möglichkeit, sich auf spezifische Themen zu konzentrieren, die an persönliche Interessen und berufliche Ziele angepasst werden können. In Projekten und Seminaren wird das erworbene Wissen auf praktische Problemstellungen angewandt. Zusätzlich vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse im Bereich der Mensch-Zentrierung, indem sie sich intensiv mit der Analyse und Optimierung von Nutzungserfahrungen beschäftigen. Wahlmodule erlauben es, weitere Schwerpunkte zu setzen, sei es in der Mediengestaltung, modernen Technologien oder analytischen Ansätzen. Das Studium endet mit der Bachelorarbeit, in der Studierende ein umfangreiches Thema wissenschaftlich und praktisch bearbeiten und so ihre erworbenen Fähigkeiten bündeln.

Zusammenführung von Theorie und Praxis

Durch den klar strukturierten Aufbau des Studiengangs wird die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischen Kompetenzen ermöglicht. Die Studierenden werden dazu befähigt, interdisziplinäre Probleme zu lösen und innovative digitale Produkte zu entwickeln. Mehr Informationen zu den genauen Inhalten und Modulen finden sich im Studienplan und Modulhandbuch.

 

Anteile der Studieninhalte im Bachelor

Progress Bars

Studienplan

Im empfohlenen Studienverlauf sind alle Lehrveranstaltung aufgelistet. Er zeigt an, in welchem Semester eine Lehrveranstaltung besucht werden sollte.

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Modulen stehen im Bachelor-Modulhandbuch und im Master-Modulhandbuch. Im Studienplan ist jeweils auf diese verlinkt.

4 Prüfungen
4 Prüfungen
4 Prüfungen
4 Prüfungen
5 Prüfungen
4 Prüfungen

Kreditpunkte | Vorlesung | Übung | Praktikum | Seminar

MCI
Mathe
Psychologie
Design
Informatik
Wahlpflicht

Bewerbung und Zulassung

Der Bachelor-Studiengang Medieninformatik ist zulassungsfrei.

Alle wichtigen Informationen zum Einstieg ins erste Semester finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr. Nicole Jochems
Professorin für Medieninformatik
+4945131015110nicole.jochems@uni-luebeck.de
Dr. rer. nat. Torben Volkmann
Studiengangskoordination Medieninformatik
+4945131015128t.volkmann@uni-luebeck.de
Prof. Dr. Hans-Christian Jetter
Stellvertretende Studiengangsleitung
+4945131015113hanschristian.jetter@uni-luebeck.de

Bewerbung für das Wintersemester vom 01.05. bis 15.09.