Prof. Dr. Magdalena Rafecas
Institut für Medizintechnik
Kurzprofil
Magdalena Rafecas ist Physikerin und Professorin für Instrumentation in der medizinischen Bildgebung am Institut für Medizintechnik an der Universität zu Lübeck. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre Forschungserfahrung im Bereich der nuklearen Bildgebung. In ihrer Arbeit entwickelt sie innovative Verfahren, um Krankheiten mithilfe von Strahlung sichtbar zu machen und Behandlungen präzise zu überwachen – von der Forschung im Labor bis zur Anwendung in der Klinik. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz von Radioaktivität in der Diagnostik sowie in modernen Therapieformen wie der Partikel- und Radionuklidtherapie. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung in Image Sciences und (prä-)klinischer Anwendung.
Arbeitsschwerpunkte
- Ionisierende Strahlung und Radioaktivität: Einsatz von Strahlung zur medizinischen Bildgebung und zur Unterstützung moderner Therapieverfahren
- Instrumentation und Systementwicklung: Entwicklung und Optimierung technischer Systeme und Geräte für die medizinische Bildgebung
- Software und Algorithmen: Entwicklung von Softwarelösungen und Rechenverfahren zur Auswertung und Verbesserung von Bilddaten
- Mathematische Modelle physikalischer Prozesse: Nutzung von Modellen, um physikalische Vorgänge besser zu verstehen und für die Bildgebung nutzbar zu machen (Verbesserung der Bildqualität und Genauigkeit)
Medienformate
- TV-Interviews
- Print/Online-Interviews
- Hintergrundgespräche
Anwendungs- und Gesellschaftsbezug
Die Forschung von Magdalena Rafecas verbindet u.a. Physik, Mathematik und Informatik, um Vorgänge im Körper sichtbar zu machen, die mit herkömmlichen Methoden nicht erkennbar sind. Ziel ist es, bildbasierte Diagnosen zu verbessern und Therapien präziser und sicherer zu machen – etwa indem Behandlungen genauer geplant und überwacht werden können. So trägt die Arbeit langfristig dazu bei, Krankheiten früher zu erkennen und Patientinnen und Patienten gezielter zu behandeln.