Prof. Dr. Jens Mittag

Institut für Experimentelle Endokrinologie

HormonforschungSchilddrüsenhormonHerz-Kreislauf-SystemSchwangerschaft

„Mütterliche Schilddrüsenhormone steuern bereits früh die Entwicklung von Gehirn, Herz und Stoffwechsel des Kindes – kleine Veränderungen können lebenslange Folgen haben."

Prof. Dr. Jens Mittag

Kurzprofil

Jens Mittag ist Direktor des Instituts für Experimentelle Endokrinologie an der Universität zu Lübeck. In seiner Forschung untersucht er, wie Schilddrüsenhormonen in Geweben und Organen wirken und welche Rolle sie insbesondere während der Schwangerschaft für die Entwicklung des ungeborenen Kindes spielen. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im wissenschaftlichen Schreibprozess. 

Arbeitsschwerpunkte

  • Schilddrüsenhormone in der Schwangerschaft: Rolle mütterlicher Schilddrüsenhormone für die Entwicklung des ungeborenen Kindes, insbesondere des Gehirns
  • Schilddrüsenhormone und Körperfunktionen: Wie Schilddrüsenhormone zentrale Prozesse wie Herzfrequenz und Körpertemperatur regulieren
  • Künstliche Intelligenz im wissenschaftlichen Arbeiten: Einsatz von KI zur Unterstützung beim wissenschaftlichen Schreiben

Medienformate

  • TV-Interviews
  • Radio/Podcast
  • Print/Online-Interviews
  • Hintergrundgespräche

Anwendungs- und Gesellschaftsbezug

Schilddrüsenhormone spielen eine zentrale Rolle für die Gesundheit – von der Entwicklung des ungeborenen Kindes bis zur Regulation wichtiger Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur. Besonders während der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wie Jod und Selen entscheidend, da sie die Hormonproduktion und damit die gesunde Entwicklung des Kindes unterstützt. Störungen der Schilddrüsenfunktion können sowohl die kindliche Entwicklung als auch das Herz-Kreislauf-System beeinflussen. Die Forschung trägt dazu bei, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielt hormonelle Wirkmechanismen für neue Therapieansätze nutzbar zu machen.