Prof. Dr. Jan Rupp

Klinik für Infektiologie & Institut für Medizinische Mikrobiologie

InfektionskrankheitenAtemwegsinfektionSexuell übertragbare InfektionenMikrobiomAntibiotikaresistenz

„Es ist ein Privileg in Deutschland wissenschaftlich arbeiten zu dürfen."

Prof. Dr. Jan Rupp

Kurzprofil

Jan Rupp ist Direktor der Klinik für Infektiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und des campusübergreifenden Instituts für Medizinische Mikrobiologie des UKSH. In seiner Forschung an der Universität zu Lübeck verbindet er Mikrobiologie und Infektiologie, um neue Ansätze für die Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten zu entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf experimentellen Studien zum Zusammenspiel zwischen Krankheitserregern und dem menschlichen Körper sowie auf klinischen Studien in der ambulanten und stationären Versorgung. 

Arbeitsschwerpunkte

  • Klinische Studien zu Infektionskrankheiten: Sepsis, Harnwegsinfektionen, Lungenentzündung u.a.
  • Respiratorische Infektionen: Erforschung von Infektionen der Atemwege, ihrer Entstehung, Diagnostik und Behandlung
  • Sexuell übertragbare Infektionen: Untersuchung von Ursachen, Diagnostik, Behandlung und Prävention sexuell übertragbarer Infektionskrankheiten
  • Antimikrobielle Resistenz: Erforschung von Resistenzen gegen Antibiotika und anderen Herausforderungen bei der Behandlung von Infektionskrankheiten
  • Mikrobiom: Untersuchung der Rolle von Mikroorganismen im menschlichen Körper für Gesundheit, Infektionen und Krankheitsverläufe 
     

Medienformate

  • TV-Interviews
  • Radio/Podcast
  • Print/Online-Interviews
  • Hintergrundgespräche

Anwendungs- und Gesellschaftsbezug

Infektionskrankheiten betreffen viele Menschen im Alltag und stellen weiterhin eine große Herausforderung für die Gesundheitsversorgung dar. Die Forschung trägt dazu bei, Infektionen früher zu erkennen, gezielter zu behandeln und langfristige Folgen zu vermeiden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Prävention – so können durch den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen schwere Langzeitfolgen bei Frauen vermieden oder z.B. durch gezielte Impfungen der Anteil schwer verlaufender Atemwegsinfektionen reduziert werden. Angesichts zunehmender antimikrobieller Resistenzen gewinnt die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze zum kontrollierten Einsatz von Antibiotika zusätzlich an Bedeutung. 

Beispielhafte Auftritte und Beiträge