Prof. Dr. Ines Wilhelm-Groch

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Psychische GesundheitPsychische StörungPsychiatrieSchlaf

„Als Forschende müssen wir sicherstellen, dass Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in klinische Studien übertragen und in der Praxis angewendet werden. Nur so kann nachhaltiger Fortschritt in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen gelingen."

Prof. Dr. Ines Wilhelm-Groch

Kurzprofil

Ines Wilhelm-Groch ist Professorin für Klinische Psychologie an der Universität zu Lübeck, Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie leitende Psychologin am Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) Lübeck. In ihrer Forschung untersucht sie, wie psychische Erkrankungen entstehen und behandelt werden können, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Schlaf und Gedächtnis. Dabei verbindet sie wissenschaftliche Grundlagenforschung mit klinischer Praxis, um neue, wirksame Behandlungsansätze zu entwickeln. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Ausbildung angehender Psychotherapeutinnen und -therapeuten und setzt sich für eine wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Lehre ein.

Arbeitsschwerpunkte

  • Psychotherapie und Behandlung psychischer Erkrankungen: Entwicklung und Erforschung wirksamer, wissenschaftlich fundierter Therapieansätze
  • Schlaf und psychische Gesundheit: Untersuchung der Rolle von Schlaf für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung psychischer Erkrankungen
  • Gedächtnis und Emotionen: Erforschung, wie Gedächtnisprozesse und emotionale Verarbeitung psychische Gesundheit beeinflussen
  • Traumafolgestörungen: Forschung zu Ursachen, Mechanismen und Behandlung von Traumafolgestörungen wie der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
  • Psychotherapie und Gesundheitssystem: Auseinandersetzung mit Rahmenbedingungen, Qualität und Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung

Medienformate

  • TV-Interviews
  • Radio/Podcast
  • Print/Online-Interviews
  • Hintergrundgespräche

Anwendungs- und Gesellschaftsbezug

Die Forschung trägt dazu bei, die zentrale Bedeutung von Schlaf für die psychische Gesundheit stärker ins öffentliche und fachliche Bewusstsein zu rücken. Durch die Entwicklung und wissenschaftliche Prüfung von Behandlungsansätzen, die Schlaf gezielt einbeziehen, leistet sie einen konkreten Beitrag zur Prävention und Therapie psychischer Erkrankungen. So können Behandlungen wirksamer gestaltet und die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessert werden. Gleichzeitig liefert die Forschung wichtige Grundlagen für fundierte Entscheidungen in Praxis und Gesundheitspolitik.