Prof. Dr. Enno Schmidt
Lübecker Institut für Experimentelle Dermatologie
Kurzprofil
Enno Schmidt ist Dermatologe mit den Zusatzbezeichnungen für Allergologie, Dermatopathologie sowie Immunologie und Direktor des Instituts für Experimentelle Dermatologie an der Universität zu Lübeck. Zudem leitet er das Routinelabor für bullöse Autoimmunerkrankungen der Haut am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Seit über 25 Jahren forscht er zu seltenen, blasenbildenden Autoimmunerkrankungen der Haut und zählt international zu den führenden Experten auf diesem Gebiet. Seine Arbeiten wurden in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht, und er engagiert sich in internationalen Fachgremien, unter anderem als Vorsitzender der EADV Task Force für bullöse Autoimmunerkrankungen sowie als Mitglied des European Dermatology Forum. Darüber hinaus ist er Herausgeber des Fachbuchs „Diseases of the Oral Mucosa“ (Springer, 2022).
Arbeitsschwerpunkte
- Bullöse Autoimmunerkrankungen: Erforschung seltener, blasenbildender Erkrankungen der Haut und Schleimhäute, darunter
- Pemphigus und Pemphigoid-Erkrankungen: Untersuchung von Krankheitsmechanismen, Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen wie Pemphigus und bullösem Pemphigoid
- Schleimhautbeteiligung bei Autoimmunerkrankungen: Erforschung von Erkrankungen der Mund- und Schleimhäute, etwa Schleimhautpemphigoid
- Dermatitis herpetiformis: Untersuchung dieser speziellen Form einer blasenbildenden Hauterkrankung und ihrer Ursachen
Medienformate
- TV-Interviews
- Radio/Podcast
- Hintergrundgespräche
Anwendungs- und Gesellschaftsbezug
Bullöse Autoimmundermatosen sind eine heterogene Gruppe von etwa einem Dutzend seltener und zum Teil lebensbedrohlicher Erkrankungen. Da Ursachen und Krankheitsmechanismen bislang nur unzureichend verstanden sind und gezielte Therapien begrenzt verfügbar sind, besteht ein hoher Bedarf an Forschung. Ziel ist es, die Diagnostik zu verbessern, Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und daraus neue, wirksamere Behandlungsansätze zu entwickeln.