Prof. Dr. Daniel Scholz

Institut für Medizinische Psychologie

Psychische GesundheitMusikStressWohlbefindenNeurowissenschaft

„Ich möchte die mentale, psychische Gesundheit fest in der Musizierendenmedizin verankern und die Wichtigkeit des Musizierens in unserer Gesellschaft hervorheben."

Prof. Dr. Daniel Scholz

Kurzprofil

Daniel Scholz ist Professor für Musizierendengesundheit und Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie an der Universität zu Lübeck und der Musikhochschule Lübeck. Der Psychologische Psychotherapeut mit Schwerpunkt Kognitive Verhaltenstherapie forscht zu Prävention, psychischer Gesundheit und Psychotherapie. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gesundheit von Musikerinnen und Musikern sowie auf der Frage, wie Musik das Gehirn beeinflusst und für Gesundheit und Wohlbefinden genutzt werden kann.

Arbeitsschwerpunkte

  • Psychotherapie und psychische Gesundheit: Erforschung wirksamer Behandlungsansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit
  • Angst, Stress und Leistung unter Druck: Untersuchung, wie psychische Belastung Leistung beeinflusst und wie ein gesunder Umgang mit Stress gefördert werden kann
  • Musik und Gesundheit: Erforschung der Auswirkungen von Musik und aktivem Musizieren auf Wohlbefinden und psychische Gesundheit
  • Musikalität und Gehirn: Untersuchung, wie Musikverarbeitung und musikalische Fähigkeiten im Gehirn entstehen und sich entwickeln
  • Neuroplastizität: Erforschung, wie sich das Gehirn durch Erfahrungen, Lernen und musikalisches Training verändert und weiterentwickelt

Medienformate

  • TV-Interviews
  • Radio/Podcast
  • Print/Online-Interviews
  • Hintergrundgespräche

Anwendungs- und Gesellschaftsbezug

Musik ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen und kulturellen Lebens und kann das Wohlbefinden sowie die geistige Gesundheit positiv beeinflussen. Gleichzeitig sind Musikerinnen und Musiker oft besonderen psychischen und körperlichen Belastungen ausgesetzt, etwa durch Leistungsdruck oder Stress. Die Forschung trägt dazu bei, Präventions- und Unterstützungsangebote für die Gesundheit von Musizierenden zu verbessern und besser zu verstehen, wie Musik gezielt zur Förderung von Wohlbefinden, psychischer Gesundheit und Gehirnentwicklung genutzt werden kann.

Beispielhafte Auftritte und Beiträge