Prof. Dr. Alexander Katalinic

Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie

KrebsFrüherkennungEpidemiologieVersorgungsforschungGesundheitsdaten

„Evidenzbasiertes Entscheiden auf Grundlage hochwertiger Studien sowie Register- und Routinedaten verbessert die medizinische Versorgung gezielt."

Prof. Dr. Alexander Katalinic

Kurzprofil

Alexander Katalinic leitet das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität zu Lübeck und ist ausgewiesener Experte für Krebs- und Versorgungsforschung. In seiner Forschung untersucht er insbesondere, wie häufig chronische Erkrankungen in der Bevölkerung auftreten und wie sie sich verteilen. Er bewertet Präventions- und Früherkennungsprogramme und analysiert die Qualität der medizinischen Versorgung unter Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen. Zudem beschäftigt er sich mit der Weiterentwicklung von Krebsregistern und der Nutzung von Daten aus dem Versorgungsalltag, um fundierte Entscheidungen im Gesundheitswesen zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Krebsfrüherkennung, insbesondere beim Mammographie-Screening.

Arbeitsschwerpunkte

  • Epidemiologie: Erforschung, wie Krankheiten entstehen, sich verbreiten und welche Faktoren sie beeinflussen
  • Chronische Erkrankungen: Untersuchung der Verbreitung und Entwicklung von Krankheiten wie Krebs in der Bevölkerung
  • Früherkennung und Screening: Bewertung von Programmen zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten, insbesondere Krebs
  • Krebsforschung und Krebsregister: Analyse von Krebsdaten, um Erkrankungshäufigkeit, Versorgung und Behandlungsergebnisse besser zu verstehen

Medienformate

  • TV-Interviews
  • Radio/Podcast
  • Print/Online-Interviews
  • Hintergrundgespräche

Anwendungs- und Gesellschaftsbezug

Chronische Erkrankungen wie Krebs betreffen einen großen Teil der Bevölkerung und stellen eine zentrale Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Forschung auf Basis großer Gesundheitsdaten ermöglicht es, Krankheitsverläufe besser zu verstehen, Versorgungslücken zu erkennen und Präventions- sowie Früherkennungsangebote gezielt zu verbessern. So können Erkrankungen früher erkannt, Behandlungschancen erhöht und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Gleichzeitig liefert die Forschung eine wichtige Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen und trägt dazu bei, die medizinische Versorgung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten.