Lehrschwerpunkte
Hervorragende Lehre durch exzellente Forschung
Lehre und Forschung stimulieren und ergänzen einander in Lübeck – angelehnt an die bereits bestehenden drei Forschungsschwerpunkte werden drei Lehrschwerpunkte entwickelt. Diese Profilbildung setzt eine inhaltliche Leitplanke für das Curriculum und fördert die persönliche Entwicklung und das Potenzial der Studierenden.
Lübecker Lehrschwerpunkte
Forschung | Lehre |
Prävention | |
Notfallmedizin |
Die Lehrschwerpunkte entstehen vorwiegend durch Akzentuierung und Abstimmung bereits vorhandener Pflichtlernangebote aller Fächer. Sie sind longitudinal in das Curriculum integriert, fußen auf dem Boden der derzeit geltenden Approbationsordnung, werden von allen Studierenden absolviert und bedeuten für diese weder eine fachliche Einengung noch einen zeitlichen Mehraufwand.
Die Lehrschwerpunkte ergeben ein stimmiges Gesamtpaket: Ärztinnen und Ärzte möchten Erkrankungen vorbeugen und die Gesundheit schützen (Prävention). Schutz- und Risikofaktoren sowie therapeutische Maßnahmen bei Erkrankungen erläutern und besprechen sie mit den Patient*innen und im interprofessionellen Team (Kommunikation). Kommt es doch zu einer Notfallsituation, so ist schnelle und koordinierte Hilfe garantiert (Notfallmedizin).
Die inhaltliche Pointierung definiert Wissenskompetenzen, stärkt Fertigkeiten und trägt zu einer professionellen Haltung und einem verbesserten Rollenverständnis für den ärztlichen Beruf bei.
Alle Lehrschwerpunkte sind – so wie die Forschungsschwerpunkte – durch eine Sprecherin oder einen Sprecher vertreten und werden durch mehrere Institutionen in Kooperation gemeinsam getragen.
Lehrschwerpunkte - Prävention, Kommunikation, Notfallmedizin
Prävention (folgt)
Lehrschwerpunkt Kommunikation - Lernen, ein gesundes Gespräch zu führen...
Das Medizinstudium in Lübeck ist nicht nur Kopfsache, sondern auch Herzensangelegenheit! Die empathische und zielführende Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen ist Grundvoraussetzung für professionelles ärztliches Handeln.
Das Lübecker longitudinale Curriculum Kommunikation stärkt Kompetenzen in der ärztlichen Gesprächsführung und bereitet optimal auf die vielfältigen kommunikativen Aspekte des Arztberufes vor. Beginnend mit den Grundlagen der Anamnese führen verschiedene Veranstaltungsformate schrittweise an zunehmend schwierige Gesprächssituationen heran. Um Teamarbeit effizient, zielführend und respektvoll zu gestalten, spielen zudem Aspekte der patientenversorgenden Kommunikation eine wichtige Rolle – dazu gehören beispielsweise Patientenvorstellungen und – übergaben.
Interaktive Unterrichtseinheiten in Kleingruppen ermöglichen es den Studierenden, Kommunikationstechniken und -modelle selbst anzuwenden, zu reflektieren und ein konstruktives Feedback einzuholen. Kernstück der interaktiven Unterrichtseinheiten sind Kommunikationstrainings mit Simulationsdarsteller*innen.
Notfallmedizin (folgt)
