Modul GW4740-KP05
Theorien und Modelle der personenzentrierten Versorgung (ThMoPVe)
Dauer
1 Semester
Angebotsturnus
Jedes Sommersemester
Leistungspunkte
5
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
- Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2019, Wahlpflicht, Versorgungsentwicklung und -management, 2. Fachsemester
- Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2019, Wahlpflicht, Forschung in den Therapieberufen, 2. Fachsemester
- Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2019, Wahlpflicht, Versorgungsforschung, 2. Fachsemester
- Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2025, Wahlpflicht, Versorgungsforschung, 2. Fachsemester
- Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2025, Wahlpflicht, Versorgungsentwicklung und -management, 2. Fachsemester
- Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2025, Wahlpflicht, Interprofessionelle Versorgung und Forschung bei Schmerz, 2. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
- GW4741-S: Evidenzbasierte Patienteninformation und gemeinsame Entscheidungsfindung (Seminar, 1 SWS)
- GW4740-V: Theorien und Modelle der personenzentrierten Versorgung (Vorlesung, 1 SWS)
- GW4740-S: Theorien und Modelle der personenzentrierten Versorgung (Seminar, 1 SWS)
Workload:
- 105 Stunden Selbststudium und Aufgabenbearbeitung
- 45 Stunden Präsenzübung
Lehrinhalte:
- Theorien und Entwicklung des Personenzentrierten Ansatzes: Begriff der Person, grundlegende ethische Prinzipien, Relationship-Centred Care, das Person-centred Practice Framework (McCormack).
- Kernelemente und Modelle der personenzentrierten Gesundheitsversorgung im Vergleich: Kontextfaktoren, Umsetzbarkeit und Nutzen (Beispiele)
- Kernelemente und Modelle der personenzentrierten Gesundheitsversorgung im Vergleich: Übertragbarkeit auf das Gesundheitssystem in Deutschland und andere Länder
- Kernelemente und Modelle der personenzentrierten Gesundheitsversorgung im Vergleich: Ökonomische, ethische und soziale Implikationen
- Modelle und Methoden der evidenzbasierten Patienteninformation und gemeinsamen Entscheidungsfindung
- Übertragung der Theorien und Methoden der evidenzbasierten Patienteninformation und gemeinsamen Entscheidungsfindung auf verschiedene Zielgruppen der Gesundheitsversorgung
- Analyse und Reflexion der Potenziale, Herausforderungen und Versorgungsentwicklungsbedarfe bezogen auf die evidenzbasierte Patienteninformation und gemeinsame Entscheidungsfindung
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
- Wissen und Verstehen: Die Studierenden sind in der Lage, Besonderheiten, Grenzen, Terminologien und Lehrmeinungen der Theorien und Modelle personenzentrierter Versorgung zu definieren und zu interpretieren.
- Wissen und Verstehen: Die Studierenden sind in der Lage, anwendungs- oder forschungsorientiert eigenständige Ideen für personenzentrierte Versorgung zu entwickeln.
- Wissen und Verstehen: Die Studierenden wägen die fachliche erkenntnistheoretisch begründetet Richtigkeit personenzentrierter Versorgungsansätze unter Einbezug wissenschaftlicher und methodischer Überlegungen gegeneinander ab.
- Wissen und Verstehen: Die Studierenden können unter Zuhilfenahme dieser Abwägungen praxisrelevante und wissenschaftliche Probleme lösen.
- Wissen und Verstehen: Die Studierenden können die Modelle und Methoden der evidenzbasierten Patienteninformation und gemeinsamen Entscheidungsfindung beschreiben und hinsichtlich ihrer theoretischen und empirischen Grundlagen erläutern und kritisch reflektieren.
- Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Die Studierenden eignen sich selbständig neues Wissen über personenzentrierte Gesundheitsversorgung an.
- Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Die Studierenden können weitestgehend eigenständig empirische Befunde zur Versorgungsqualität vulnerabler Zielgruppen theoriegeleitet hinsichtlich des Weiterentwicklungsbedarfs der Versorgung analysieren und zentrale Veränderungen auf der Meso- oder Systemebene ableiten und begründen.
- Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Die Studierenden können Ideen für die theoretische und methodische Weiterentwicklung der personenzentrierten Versorgung und der evidenzbasierten Patienteninformation entwickeln und begründen.
- Kommunikation und Kooperation: Die Studierenden sind bereit und in der Lage, Zielgruppen der Gesundheitsversorgung aktiv in die Analyse und Gestaltung von Versorgungsangeboten einzubinden.
- Kommunikation und Kooperation: Die Studierenden können die Methoden der evidenzbasierten Patienteninformation und gemeinsamen Entscheidungsfindung auf allen Ebenen der Gesundheitsversorgung (Mikro-, Meso- und Makroebene) anwenden.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität:Die Studierenden sind sich organiations- und systemimmanenter Determinanten der Versorgungsqualität bewusst und kennen Möglichkeiten und Methoden der Mitgestaltung.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
- B-Schein (unbenotet)
Modulverantwortliche:
Lehrende:
- Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie - Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege
- Prof. Dr. phil. Anne Rahn
Literatur:
- McCormack, B (2017 : Person-centred Practice in Nursing and Health Care. Theory and Practice. Hoboken: Wiley Blackwell,
Sprache:
- Sowohl Deutsch- wie Englischkenntnisse nötig
Bemerkungen:
Zulassungsvoraussetzung zur Belegung des Moduls:- keine
Zulassungsvoraussetzung zur Teilnahme an Modulprüfung:
- Bearbeitung von Aufgaben gemäß Vorgaben zu Semesterbeginn
Modulprüfung:
- GW4740-L1, Theorien und Modelle der personenzentrierten Versorgung, mündliche Fallanalyse, 100 % der Modulnote
Letzte Änderungen:
16.09.2025