Universität zu Lübeck

Social Media für Ärzt*innen

Medizinische Inhalte kommunizieren, Netzwerke aufbauen und KI sinnvoll nutzen

Zweistündiger Workshop für Ärztinnen und Ärzte mit anschließendem gemeinsamem Ausklang

Social Media bietet Ärztinnen und Ärzten neue Möglichkeiten, medizinisches Wissen zu vermitteln, sich fachlich zu positionieren, Netzwerke aufzubauen oder die Sichtbarkeit einer Praxis zu erhöhen. Auch für die Gewinnung neuer Mitarbeitender können Plattformen wie LinkedIn, Instagram und TikTok relevant sein. Doch welche Plattform eignet sich für welches Ziel? Welche Inhalte funktionieren und wo liegen die rechtlichen und professionellen Grenzen?

In diesem kompakten Workshop lernen Sie unterschiedliche Möglichkeiten ärztlicher Social-Media-Kommunikation kennen. Anhand konkreter Beispiele aus der ärztlichen Praxis setzen Sie sich mit Plattformlogiken, geeigneten Inhalten und typischen Fallstricken auseinander. Sie erproben, wie generative KI bei der Ideenfindung und Erstellung von Beiträgen unterstützen kann, und entwickeln einen eigenen Social-Media-Beitrag.

Im Anschluss besteht bei Snacks und Getränken Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch.

Auf einen Blick

Datum

25.11.2026

Dauer

17:00-19:00, im Anschluss lockerer Ausklang bei Getränken und Snacks

Ort

Universität zu Lübeck

Teilnehmendenzahl

max. 16 Personen

Format

Präsenzworkshop mit anschließendem Networking

Voraussetzungen

Keine Vorkenntnisse nötig.
Bitte ein eigenes Endgerät (Notebook, Tablet, o.ä.) mitbringen

Zielgruppe

  • Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen
  • Klinikärztinnen und -ärzte
  • Praxisinhabende

CME-Punkte (Ärztekammer Schleswig-Holstein)

Die Zertifizierung ist bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein beantragt.

Preis

wird bekannt gegeben

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Social Media für die eigene ärztliche Kommunikation nutzen

Der Workshop setzt an den konkreten Entscheidungen an, die mit einer professionellen Social-Media-Nutzung verbunden sind: von der Klärung der eigenen Ziele über die Auswahl einer geeigneten Plattform und die Entwicklung passender Inhalte bis zur Prüfung dessen, was veröffentlicht werden darf. Anhand von Beispielen aus LinkedIn, Instagram und TikTok lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Kommunikationslogiken und Nutzungsmöglichkeiten kennen und übertragen die Erkenntnisse auf einen eigenen Beitrag.

Im Mittelpunkt steht keine allgemeine Marketingstrategie oder umfassende Einführung in einzelne Plattformen. Der Workshop zeigt vielmehr, wie Ärztinnen und Ärzte Social Media zielgerichtet, professionell und mit vertretbarem Aufwand für ihre eigene Kommunikation nutzen können.

Sie nehmen mit:

einen Überblick zu Nutzungsmöglichkeiten von Social Media im Beruf 

eine erste Orientierung zu geeigneten Plattformen und Inhalten

praktische Hinweise zum Umgang mit rechtlichen und professionellen Grenzen

einen selbst entwickelten Social-Media-Beitrag

Einblicke in den Einsatz generativer KI bei der Beitragserstellung

Programm

  • Warum überhaupt Social Media als Ärztin oder Arzt? Ziele, Positionierung, Plattformlogik
  • Grenzen und Fallstricke: Berufsordnung, Heilmittelwerbegesetz, Datenschutz, Patientenanfragen, Interessenkonflikte, Umgang mit Kritik
  • KI als Werkzeug: Was funktioniert, was nicht, und wie man Output fachlich prüft

     

  • Praxisteil: Entwicklung eines konkreten eigenen Beitrags mit KI-Unterstützung
  • Networking im Anschluss: Nach dem Workshop laden wir Sie ein, bei Snacks und Getränken mit dem Referenten und den anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Nutzen Sie die Gelegenheit, offene Fragen zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und neue fachliche Kontakte zu knüpfen.

CME-Fortbildungspunkte

Die Zertifizierung der Veranstaltung als ärztliche Fortbildung wurde bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein beantragt. Nach Abschluss des Zertifizierungsverfahrens wird diese Seite aktualisiert und die Anzahl der zu erwerbenden Fortbildungspunkte bekannt gegeben.

Der Referent

Prof. Dr. Axel Merseburger

Prof. Dr. Axel Merseburger ist Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, und international in der Uroonkologie und Urochirurgie tätig. Neben seiner klinischen und wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich intensiv mit moderner medizinischer Kommunikation und nutzt LinkedIn, Instagram und TikTok aktiv für fachlichen Austausch, Wissenschaftskommunikation und berufliche Vernetzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem sinnvollen Einsatz generativer KI bei der Entwicklung und Aufbereitung medizinischer Inhalte.

Häufige Fragen

Benötige ich bereits einen eigenen Social-Media-Account?

Nein. Der Workshop richtet sich auch an Personen, die bisher noch nicht beruflich in sozialen Medien aktiv sind.

Muss ich Erfahrungen mit generativer KI haben?

Nein. Die benötigten Grundlagen werden im Workshop vermittelt.

Welche Plattformen werden behandelt?

Der Referent zeigt Beispiele aus seiner eigenen Praxis auf LinkedIn, Instagram und TikTok. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und Plattformlogiken, nicht eine vollständige technische Einführung in alle Funktionen.

Erstelle ich im Workshop einen eigenen Beitrag?

Ja. Im Praxisteil entwickeln Sie einen konkreten Beitrag für ein eigenes berufliches Ziel. Es besteht natürlich keine Pflicht, diesen auch zu veröffentlichen.

Was sollte ich zum Workshop mitbringen?

Für den Praxisteil benötigen Sie ein eigenes Endgerät, zum Beispiel ein Notebook oder Tablet. Einen WLAN-Zugang stellen wir Ihnen zur Verfügung.

Bekomme ich für die Teilnahme CME-Punkte?

Die Zertifizierung der Veranstaltung als ärztliche Fortbildung wurde bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein beantragt. Die Informationen auf dieser Seite werden aktualisiert, sobald eine Rückmeldung vorliegt.

Kann ich auch teilnehmen, wenn ich in einer Klinik tätig bin?

Ja. Der Workshop richtet sich neben niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ausdrücklich auch an Klinikärztinnen und Klinikärzte, die Social Media für ihre fachliche Kommunikation und Sichtbarkeit nutzen möchten.

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